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Welches Moxa passt zu welcher Technik?

 

Bei unserem japanischen Moxa unterscheiden wir drei Formen der Anwendung: Direktmoxa, Nadelmoxa und Indirektmoxa. Für jede dieser Anwendungen fertigt Kobayashi-rouho 4 Reinheits- bzw. Veredelungsgrade. Sie sind mit 2 bis 5 Sternen gekennzeichnet. 2 Sterne entsprechen bereits der in Europa handelsüblichen Maximalqualität, 5 Sterne kennzeichnen die beste Qualität.

 

Klicken Sie in der Tabelle auf Ihre Anwendungs-Technik - z.B. Technik: Nadelmoxibustion - oder aber auf die Sterne, um auf das optimal passende Moxa zu gelangen.

 

DIREKTMOXA (Okyu)

NADELMOXA

INDIREKTMOXA

Technik: Reiskorn

 

 

Faden

 

 

1/2 Reiskorn

   

1/2 Reiskorn & größer

 

 

1 Reiskorn & größer

Technik: Nadelmoxibustion

 

 

 

 

   

 

 
 
Technik: Kegelmoxibustion ohne Unterlage

Technik: Kegelmoxibustion mit Unterlage

 

 

 

 

   

 

 
 
 
Video Direktmoxa

Video Nadelmoxibustion

 

Video Kegelmoxibustion ohne Unterlage

Video Kegelmoxibustion mit Unterlage

 

Video Moxa mit Geräten

 

 

 

Was ist Moxa?


Moxa ist aus dem japanischen “Mogusa” abgeleitet und bezeichnet das aus den getrockneten Blättern der Artemisia-Pflanze gewonnene Kraut, auch Moxawolle genannt. Inhaltsstoffe sowie physikalische Eigenschaften machen es bei der Wärmetherapie unersetzlich. Kein anderes Brennmaterial konnte bislang eine vergleichbare energetische Wirkung erzielen.

 

Die Pflanzengattung Artemisia aus der Familie der Korbblütengewächse umfasst etwa 250 Arten. Der Name nimmt Bezug auf die Göttin Artemis in der griechischen Mythologie. In Deutschland ist der Gemeine Beifuß bekannt (botanisch: Artemisia vulgaris), der sich allerdings nicht zur Moxa-Herstellung eignet. Moxa kann nur aus wenigen Arten gewonnen werden. Auch das Qualiätsniveau des Moxa ist bereits durch die Auswahl der Artemisia-Art vorbestimmt.

 

Aus der asiatischen Varietät (botanisch: Artemisia Princeps Pampanini) wird in Japan sehr hochwertiges Moxa gewonnen. Die Bezeichnung ist auf den italienischen Botaniker Renato Pampanini (1875-1949) zurückzuführen. In der Literatur wird auch der Begriff Artemisia vulgaris L. var. indica Maxim. verwendet.

 

Doc Save Moxa aus Japan


Das kleine, Inhaber geführte Unternehmen Kobayshi-rouho (übersetzt: Alter Laden Kobayashi) befindet sich in einem Bergdorf der Präfektur Shiga am Fuß des Bergs Ibuki. Das Klima der Höhenlage ist ideal für die Pflanzen.

 

Das Familienunternehmen hat mehr als 230 Jahre Erfahrung in der Moxaherstellung: Moxa wird hier von Meisterhand in höchster qualitativer Vollendung seit 1780 hergestellt. Herr Kobayashi Senior ist in sechster und sein Sohn in siebter Generation Moxameister.

 

Bei mehreren Besuchen überzeugte sich Doc Save von der zur Perfektion entwickelten Fertigungstechnik, dem substantiellen Wissen um die Verarbeitungs-Eigenschaften sowie der optimalen Qualität des Moxa.

 

Eine Liste aller Produkte von Kobayashi-rouho finden Sie hier.

 

 

Das japanische Herstellungsverfahren


Die Ernte der Blätter der Pflanze Artemisia Princeps Pampanini erfolgt von Mai bis Juni vor ihrer Blütezeit. Über den Sommer hinweg werden die Blätter behutsam im Schatten getrocknet. Bis zur Weiterverarbeitung bleiben sie in der Dunkelkammer. Es folgen diese Arbeitsschritte:

 

1. Trocknen: Im Winter wird die jeweils für den folgenden Produktionstag benötigte Menge Blätter für etwa 24 Stunden in einer mit Holzkkohle erwärmten Trockenkammer vorbereitet.

 

2. Schneiden: Die Moxablätter werden entflochten und zerschnitten. Das Verfahren ähnelt dem sogenannten Schwingen bei der Flachsherstellung.

3. Grobes Mahlen: Im Steinmörser wird das zerschnittene Blatt gemahlen und anschließend ausgesiebt. Die niedrigste Klasse des Indirektmoxa entsteht.

 

4. Feines Mahlen: In einem anderen Steinmörser wird der Mahlprozess mit feineren Mahlsteinen und veränderter Drehzahl fortgesetzt. Auch hier wird anschließend ausgesiebt.

5. Sortieren: Im Drehsieb wird das Moxa nach Klassen sortiert. Dieser Vorgang wird mehrfach wiederholt.

 

6. Feines Aussieben: Das „Toumi-Sieb“ - ein früher in der japanischen Landwirtschaft verwendetes Gerät - beseitigt alle Unreinheiten. Drehzahl, Feinheit und Laufzeit beeinflussen die ausgesiebte Qualität. Moxa höchster Klasse, für das nur etwa 2 % bis 3% des Grundmaterials in Frage kommen, entsteht auf diese Art.

Die Arbeitsschritte 4 bis 6 werden je nach gewünschtem Reinheitsgrad wiederholt.

 

Qualitätsmerkmale für ein gutes Moxa


1.

Feines, mildes Aroma. Es wird begünstigt durch eine hohe Lagerdauer, da so die ätherischen Öle entweichen.

2.

Gute Formbarkeit und Klebkraft des Moxa, die durch die Faserlänge und deren Flexibilität beeinflusst wird. Dieses Kriterium ist insbesondere wichtig für das Nadel- und Direktmoxa.

3.

Leichte Entzündbarkeit, eine kurze Verbrennungsdauer sowie eine niedrige, milde Verbrennungswärme.

4.

Hohe Festigkeit der Asche.

5.

Keine Verunreinigungen durch Blattstiele und Pflanzenstängel, da diese zu unerwünschten Ausschlägen in der Wärmekurve führen könnten.

6.

Keine Schadstoffe im Rohmaterial.

 

Das von Kobayashi-rouho verwendete Artemisiakraut erfüllt all diese Merkmale. Im Wildwuchs gesammelt handelt es sich um Bio-Moxa und ist damit selbstverständlich frei von Pflanzenschutz- oder Schädlingsbekämpfungsmitteln. Vor dem Verkauf wird es bis zu zwei Jahre gelagert.

 

 

 
 
 
   
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